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Am Donnerstag, den 20. Juni findet der Weltnierenkrebstag 2024 statt.

 

Dieses Jahr lautet das Thema „Zuhören“:

  • Gehört werden: Eine gemeinsame Entscheidungsfindung ist wichtig.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen nicht zugehört wird: Eine Zweitmeinung kann helfen.
  • Entscheiden Sie ganz genau, wem Sie zuhören: Fehlinformationen können verunsichern, prüfen Sie daher ganz genau, ob Ihre Quellen zuverlässig sind.

Passend zu diesem Thema führen wir gemeinsam mit dem Survivors Home am 20. Juni ab 18:30 Uhr eine Veranstaltung durch. Sei dabei, wenn unsere Vorsitzende Sigrid Spitznagel mit Experten rund um das "Zuhören" diskutiert - direkt vor Ort in Berlin oder online!

Weitere Informationen und anmeldemöglichkeiten gibt es hier: https://survivors-home.de/veranstaltung/im-fokus-therapiewege-mitgestalten-2/
Und im Veranstaltungsflyer


Eine Nierenkrebsdiagnose kann tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen haben. Nicht selten fühlen sie sich von der neuen Situation überwältigt, sind gestresst und einsam. Tatsächlich ergab eine weltweit durchgeführte Umfrage der internationalen Vereinigung von Nierenkrebspatienten (IKCC) im Jahr 2018, dass 96 Prozent der Befragten unter psychosozialen Problemen wie Angst vor der Zukunft und dem Wiederauftreten der Erkrankung litten, aber lediglich etwa die Hälfte davon diese Probleme mit der Familie, Freunden oder ihrem Arzt besprachen.

Die gute Nachricht ist: Studien zeigen, dass diejenigen, die sich öffnen und einfach nur über ihre Gefühle sprechen, sich oft besser fühlen. Gespräche können zu kleinen Veränderungen des Lebensstils führen, die das emotionale Wohlbefinden verbessern. Wenn Du mit Deinem Arzt oder anderem medizinischen Fachpersonal über Deine psychosozialen Probleme sprichst, kann dies Deinen Weg mit Nierenkrebs verändern. Aus diesem Grund lautet das Thema des Weltnierenkrebstages 2021 "Wir müssen darüber sprechen, wie wir uns fühlen".

 

 


Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder an der Aktion zum Weltnierenkrebstag der International Kidney Cancer Coalition (IKCC). Dieses mal unter dem Motto: Wir müssen über Bewegung reden.

Studien zeigen, dass körperliche Aktivität das Risiko an Nierenkrebs zu erkranken um 22% senken kann. Wenn Sie bereits erkrankt sind, kann schon leichte, regelmäßige Bewegung die Therapiewirkung um bis zu 15% verbessern. Außerdem können die sogenannte Fatigue, also Müdigkeit aufgrund der Krebserkrankung sowie Ängste und Depressionen verringert und die Lebensqualität erhöht werden.

Ger LandscapeDate

 

Wir müssen über das Leben mit Nierenkrebs sprechen

Am Weltnierenkrebstag, dem 15. Juni wollen wir darüber sprechen, wie die Lebensqualität von Patient:innen und ihren Angehörigen verbessert werden kann

Abseits von Krankenhäusern, Untersuchungen und Behandlungen gibt es Dinge, die jeder Nierenkrebspatient und jeder Angehörige tun kann, um sein körperliches und emotionales Wohlbefinden zu verbessern. Der Weltnierenkrebstag 2023 soll weltweit Gespräche darüber anregen, was diese Dinge sind und wie Nierenkrebspatient:innen sie nutzen können, um ihre Lebensqualität zu erhalten.

Eine globale Kampagne mit Online-Videos, in denen Patient:innen und Pflegekräfte aus verschiedenen Ländern zu Wort kommen, wird in den sozialen Medien in 15 Sprachen laufen. Sie wird zeigen, wie ein offener Umgang mit Familie und Freunden, der Beitritt zu einer Selbsthilfegruppe, die Umstellung der Ernährung und körperliche Aktivität in jeder Phase der Behandlung und Genesung von großem Nutzen sein können.

Ger SymposiumAm Weltnierenkrebstag selbst wird ein einstündiges globales Symposium mit Patient:innen, Angehörigen und Expert:innen in die ganze Welt übertragen.

  • Gastgeber: Dr. Mahdi Sheikh, Internationale Agentur für Krebsforschung, Weltgesundheitsorganisation (Frankreich)
  • Medizinische Expertin: Francesca Maglione, onkologische Ernährungsberaterin (USA)
  • Medizinische Expertin: Dr. Cristiane Bergerot, Psycho-Onkologin (Brasilien)
  • Patient: Joel Stern (USA)
  • Patient: Steve Pointon (Großbritannien)
  • Angehörige: Claudia Ungarelli (Italien)

Zu den wichtigsten Themen des Symposiums gehören:

  • Gespräche mit Familie und Freunden: Wie viel sollten Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden mitteilen? Werden sie sich Sorgen machen, wenn Sie ihnen davon erzählen
  • Selbsthilfegruppen für Patient:innen: Wie findet man eine? Warum es hilfreich ist, mit anderen zu sprechen, die das Gleiche durchmachen. Wie Sie überprüfen können, ob eine Selbsthilfegruppe seriös ist.
  • Diät und Ernährung: Gibt es Dinge, die Nierenkrebspatient:innen essen sollten und welche nicht? Müssen Sie auf Ihre Lieblingsspeisen verzichten? Wie bekommt man die Nährstoffe, die man braucht, wenn man Schwierigkeiten hat, überhaupt etwas zu essen?
  • Körperliche Aktivität: Heutzutage werden die meisten Krebspatient:innen dazu angehalten, sich so viel wie möglich körperlich zu betätigen. Aber welche Aktivitäten sind am besten geeignet? Was ist, wenn man nicht sportlich ist? Und was können Angehörige tun, um Patient:innen zu mehr Bewegung zu ermutigen und zu unterstützen?
  • Beratung und Therapie: Wie kann eine Therapie helfen? Wie können wir Nierenkrebspatient:innen, insbesondere Männer, dazu ermutigen, Beratungshilfe anzunehmen? Legen Ärz:innen genug Wert auf die emotionale Gesundheit von Krebspatient:innen?
  • Lebensverändernde Ratschläge: Welchen Rat würden die Mitglieder des Gremiums jemandem geben, bei dem gerade die Diagnose gestellt wurde und der sich verwirrt und verängstigt fühlt?

"Eine gute Selbsthilfegruppe ist eine Gemeinschaft, die einem hilft, das Gefühl der Isolation zu überwinden. Sie kann auch praktische Lösungen für einige der mit Nierenkrebs verbundenen Herausforderungen bieten und Ihnen helfen, Ihre Erkrankung und Ihre Behandlungsmöglichkeiten besser zu verstehen", so die Geschäftsführerin der International Kidney Cancer Coalition (IKCC), Dr. Rachel Giles.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es auf: worldkidneycancerday.org

Wir müssen über das Leben mit Nierenkrebs sprechen und der Weltnierenkrebstag am 15. Juni ist der richtige Tag, um damit zu beginnen.

 

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