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Name: Peter Pitzen
Kontakt:
Nierenkrebs-Netzwerk: Nach einem im Frühjahr 2020 diagnostizierten Nierenkrebs und der unmittelbar darauf folgenden Entfernung der rechten Niere, durchforstete ich das Internet, um möglichst viele Informationen zu bekommen. Hierbei wurde ich auf den Vorläuferverein des Nierenkrebs-Netzwerkes Deutschland e.V., das Lebenshaus e.V., aufmerksam. Die Arbeit dieses Vereins in Form von Informationsweitergabe, Patiententage, Patientenforen u.s.w. beeindruckte mich so sehr, daß ich nach einem Telefongespräch mit der ersten Vorsitzenden noch im gleichen Jahr Mitglied wurde.
Seit dieser Zeit habe ich viele interessante Gespräche mit Menschen geführt, die mein Schicksal teilen und sehr viele gute, hilfreiche Tipps und Ratschläge aus dem Patientenkreis und vom Vorstand bzgl. des Umgangs und der Behandlung der Krankheit erhalten.
Aktuell (2024) ist mein Zustand nach einer Immuntherapie und einer Lungen-OP stabil und ich hoffe, lange den Vorstand des Nierenkrebs-Netzwerks unterstützen zu können.
Beruf/Hobbies: Beruflich war ich bis zur Rente in der Informationstechnologie tätig und bin auch jetzt, was meine Freizeitaktivitäten betrifft, technikaffin unterwegs. Alles rund um den Computer findet mein Interesse und wird ergänzt durch die Hobbies Musik (aktiv und passiv) und Fotografie.
Name: Martin Metzl
Kontakt:
Nierenkrebs-Netzwerk: Im Sommer 2021 wurde bei mir als Zufallsbefund bei einer Sonographie ein Nierenkrebs diagnostiziert. Daher habe ich im Internet nach Informationen über die Erkrankung gesucht und bin dabei auch auf das Nierenkrebs-Netzwerk (damals noch Das Lebenshaus e.V.) gestoßen. Schon vor der OP im September habe ich hier viel Unterstützung und umfangreiche Informationen erhalten.
Zum Glück hatte der Krebs noch nicht metastasiert. Leider hatte ich aufgrund der OP eine Lungenembolie. Daher war ich die ersten 1 1/2 Jahre doch sehr eingeschränkt und erschöpft. Ich musste mich mit Hilfe von 2 Rehas wieder ins Leben zurück kämpfen.
Beruflich bin ich über eine längere Wiedereingliederungsmaßnahme ins Berufsleben zurückgekehrt. Regelmäßig nehme ich an der Optimisten Online-Gruppe und hin und wieder an der Stuttgarter-Selbsthilfegruppe teil. Auch vom psychoonkologischen Online-Seminar profitiere ich sehr.
Es ist schön sich mit netten Menschen auszutauschen.
Da ich derart vom Nierenkrebs-Netzwerk profitiert habe war es selbstverständlich auch Mitglied zu werden. Als mich Sigrid fragte, ob ich mir vorstellen könnte als Beisitzer im Vorstand mitzuwirken war ich sofort bereit etwas zurückzugeben.
Beruf/Hobbies: Im Februar 24 wurde ich 65 Jahre alt. Ich arbeite sehr gerne als Sozialpädagoge im Gemeindepsychiatrischen Zentrum in Balingen. Ich singe im Ernst-Bloch-Chor in Tübingen. Auch wandern und radfahren ist wieder ohne Probleme möglich.
Ich fühle mich fast wieder so fit wie vor der OP.

Name: Andreas Rüthemann
Leben mit der Diagnose: Im April 2020 erhielt ich im Alter von 52 Jahren wie aus dem Nichts die Diagnose Nierenkrebs. Ich hatte zuvor keinerlei Beschwerden oder Symptome. Wenige Tage danach wurde meine linke Niere entfernt. Nach einer kleinen Pause sind dann bei einer Kontrolluntersuchung Metastasen festgestellt worden. Ich habe mir ein Netzwerk von Ärzten und Spezialisten aufgebaut, die mir helfen mit der Krankheit zu leben.
Besser Leben mit dem Netzwerk: Ich bin zufällig auf das Netzwerk gestossen und habe mich dann schnell entschieden Mitglied zu werden und dann auch die ehrenamtliche Vorstandsarbeit zu unterstützen, außerdem organisiere ich eine norddeutsche Patientengruppe. Das Netzwerk ist für den Umgang mit Therapien, Befunden und Ärzten eine starke Unterstützung in meinem täglichen Leben.
Mit den Netzwerk-Mitgliedern es gibt z.B. einen monatlichen digitalen Video-Austausch oder auch eine Chat-Gruppe, in der man auch schnell mal Hilfe bekommt.
Leben ohne Krebs: Ich bin leidenschaftlicher Diplom Designer, male und fotografiere auch gerne. Außerdem liebe ich Musik und besuche gerne Konzerte. Meine Familie unterstützt dabei trotz der Krankheit ein relativ normales Leben zu führen.
Name: Manfred Stölting
Kontakt:
Nierenkrebs-Diagnose: Im Februar 2013 wurde bei mir ein Nierenzellkarzinom diagnostiziert. Zu diesem Zeitpunkt war ich 59 jahre alt. Wenige Tage nach der Diagnose wurde meine linke Niere vollständig entfernt. Bei einer weiteren CT-Kontolluntersuchung im August 2013 stellte der Radiologe Metastasen in beiden Lungenflügeln fest. Seit diesen Zeitpunkt werden die Metastasen erfolgreich medikamentös behandelt und der Verlauf durch regelmäßige Blutuntersuchengen und Kontroll-CT kontrolliert. Ich bin sehr froh über meinen positiven Krankheitsverlauf.
Nierenkrebs-Netzwerk: Mein Kontakt zum Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. besteht seit 2016. Im Rahmen einer Reha-Maßnahme in der onkologischen Reha-Klinik Bad Oexen nahm ich an einen Patientenvortrag des Vereins (Sigrid und Henning Spitznagel) teil. Ich war Von Anfang an von der Arbeit des Nierenkrebs-Netzwerks sehr überzeugt und habe mich auf dem nächsten Gruppentreffen in Bad Oeyhausen entschlossen, der Patientengruppe Bad Oeynhausen beizutreten. Seit etwa drei Jahren unterstütze ich Sigrid Spitznagel bei den Gesprächsrunden in der Reha-Klinik Bad Oexen. Ich berichte den Patient:innen über meine Erfahrungen mit der Diagnose Nierenkrebs und möchte ihnen Mut machen bei der Bewältigung ihrer Erkrankung. Ich freue mich neben dieser Aktivität das Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. nun Künftig auch im Vorstand vertreten zu dürfen.
Beruf/Hobby: Nach über 40-jähriger Tätigkeit bei der Deutschen Telekom und Arbeit als Busfahrer nach dem Vorruhestand engagiere mich gerne ehrenamtlich in der Kirche, AWO und im Nierenkrebs-Netzwerk. Wir erholen uns gerne bei jährlichem Urlaub auf Rügen.
Mein Lebensmotto: Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.
Name: Sigrid Spitznagel
Kontakt:
Nierenkrebs-Netzwerk: Den ersten Kontakt mit dem Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. (damals noch Das Lebenshaus e.V.) hatte ich im Jahr 2010, als mein Mann Henning aus heiterem Himmel die Diagnose Nierenkrebs mit multiplen Metastasen bekam. Da ich durch meinen früheren Beruf als Krankenschwester sofort angefangen habe über die Krankheit zu recherchieren, bin ich so noch vor der OP auf das Nierenkrebs-Netzwerk gestoßen. Nach dem ersten telefonischen Kontakt war ich sehr dankbar, dass man so viel Verständnis für meine Sorgen hatte und mir sofort wertvolles Infomaterial zugeschickt wurde. Kurze Zeit später habe ich mit meinem Mann dann das erste Patientenforum besucht, was uns wiederum Zuversicht gab mit der Krankheit zu Leben. Diese Forenbesuche haben wir beide regelmäßig wiederholt.
Im Laufe der Zeit wuchs das Interesse sich ehrenamtlich im Verein zu engagieren immer mehr und im Februar 2015 haben mein Mann und ich dann für die Region Ostwestfalen Lippe eine Selbsthilfegruppe gegründet. Darüber hinaus haben wir zeitgleich begonnen Informationsveranstaltungen für Nierenkrebs-Patient:innen in der onkologischen Reha-Klinik Bad Oexen abzuhalten, diese werden von den Reha-Patient:innen sehr positiv aufgenommen.
Leider ist mein Mann acht Jahre nach seiner Diagnose im Februar 2018 verstorben. Trotz dieses schmerzlichen Verlustes ist es mir ein großes Bedürfnis mich weiterhin für Nierenkrebs-Patient:innen zu engagieren. Ich führe daher die Selbsthilfegruppe in Bad Oeynhausen weiter, ebenso wie die Info-Veranstaltungen in Bad Oexen. Desweiteren unterstützte ich das Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e.V. im Telefondienst.
Beruf/Hobbies: Ich habe als junge Frau den Beruf der Krankenschwester erlernt und danach 15 Jahre auf einer chirurgischen Station gearbeitet. Es war immer mein Wunschberuf, aber aus gesundheitlichen Gründen habe Anfang der 90er zur Industriekauffrau umgeschult und auch diesen Beruf gerne gemacht. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich eine kleine Firma geführt. Im Juni 2020 habe ich mein Berufsleben beendet und widme mich voll meinen Aufgaben im Nierenkrebs-Netzwerk.
Den Kontakt zum medizinischen Bereich habe ich aber in den ganzen Jahren allerdings nie richtig verloren. Als mein Mann am NZK erkrankte habe ich mich durch den Verein sehr intensiv mit diesem Krankheitsbild beschäftigt und freue mich, dass man heute soviel Vertrauen in mein Wissen setzt, dass man mich in den Vorstand gewählt hat.
Ich liebe schöne Musik unterschiedlicher Richtungen, Radfahren und Walken in der Natur und das Reisen in ferne Länder. Ich habe mit meinem Mann schon sehr viel von der Welt gesehen, aber trotzdem habe ich immer noch Träume und hoffe diese verwirklichen zu können.
Lebensmotto: Lebe jetzt und genieße jeden Tag, denn Du weißt nie was kommt.
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